»Wind Pressure Concert« Für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub 
Ein Projekt von Silvia Hell
In Zusammenarbeit mit Frida Split und Nicola Ratti Mit Musikern von Embryo und der Express Brass Band 
»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
Kuratiert von Emily Barsi EN PLEIN AIR 2021 wird gefördert durch:

Kulturreferat Landeshauptstadt München Lithuanian Culture Institute 
Kunstraum München
»Wind Pressure Concert« Für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub 
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»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
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»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
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»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
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Ein Projekt von Silvia Hell
In Zusammenarbeit mit Frida Split und Nicola Ratti Mit Musikern von Embryo und der Express Brass Band 
»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
Kuratiert von Emily Barsi EN PLEIN AIR 2021 wird gefördert durch:

Kulturreferat Landeshauptstadt München Lithuanian Culture Institute 
Kunstraum München
»Wind Pressure Concert« Für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub 
Ein Projekt von Silvia Hell
In Zusammenarbeit mit Frida Split und Nicola Ratti Mit Musikern von Embryo und der Express Brass Band 
»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
Kuratiert von Emily Barsi EN PLEIN AIR 2021 wird gefördert durch:

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In Zusammenarbeit mit Frida Split und Nicola Ratti Mit Musikern von Embryo und der Express Brass Band 
»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
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»Wind Pressure Concert« Für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub 
Ein Projekt von Silvia Hell
In Zusammenarbeit mit Frida Split und Nicola Ratti Mit Musikern von Embryo und der Express Brass Band 
»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
Kuratiert von Emily Barsi EN PLEIN AIR 2021 wird gefördert durch:

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»Wind Pressure Concert« Für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub 
Ein Projekt von Silvia Hell
In Zusammenarbeit mit Frida Split und Nicola Ratti Mit Musikern von Embryo und der Express Brass Band 
»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
Kuratiert von Emily Barsi EN PLEIN AIR 2021 wird gefördert durch:

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»Wind Pressure Concert« Für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub 
Ein Projekt von Silvia Hell
In Zusammenarbeit mit Frida Split und Nicola Ratti Mit Musikern von Embryo und der Express Brass Band 
»Wind Pressure Concert« im öffentlichen Raum ist ein Konzert für ein vielfältiges Orchester, Publikum und Feinstaub. In einer Art Raum-Zeit-Kurzschluss wird eine Komposition geschaffen und erlebt, deren Motiv die Luft ist. Im Jahr 2008 erstellte das Europäische Parlament einen Referenztext zur Überwachung der Luftqualität. Die Künstlerin Silvia Hell beschloss, sich diesem Dokument zu nähern, als wäre es ein Lied. Anstatt es zu lesen, sang sie es wiederholt auf Blues-Basis. Ihre Arbeit untersucht den Rhythmus von Informationen und die Möglichkeit eine Regulierung in ein emotionales Substrat zu verwandeln. Die Partitur des »Wind Pressure Concert« besteht aus den Daten von Feinstaubpartikeln von 1980 bis 2020, die Silvia Hell in den öffentlichen Archiven zweier Städte erforscht und gesammelt hat: München und Mailand. Die Daten sind in PM2.5 und PM10 unterteilt (die umweltschädlichsten Partikel in der Luft, die wir atmen) und berichten über den täglichen Verschmutzungsgrad, von den Jahren 1980 bis 2020. Die Partitur verzweigt sich in einer Quantenverschränkung zu den Komponisten und Musikern sowie auch zu den Passanten, die auch an der Performance beteiligt sind. Aus dieser visuellen, auf Fakten basierenden, linearen Partitur entsteht ein Konzert, das in einengenau bestimmten und strukturierten Interaktionszyklus geleitet wird und zum Teil aus unterschiedlichen Arten der Improvisation entsteht. So ergeben sich drei Partituren, die miteinander schwingen. Sie verweisen auf die wissenschaftlichen Daten und weichen von diesen ab, indem sie Dynamiken auf verschiedenen Skalen implementieren: Eine lineare und eine progressive Chronologie schwanken zwischen Chaos und Kosmos. Frida Split leitet das »Wind Pressure« Orchester, mit der Methode »impro conduction«. Die Interaktion des Publikums mit der Aktion wird von Nicola Ratti geleitet, die Anweisungen wie Vorschläge zum Zuhören, zur Position im Raum und zur Möglichkeit der sensorischen, d. h. akustischen und physischen Interaktion mit Hilfe unserer Smartphones gibt. Der Schwerpunkt des »Wind Pressure Concert« liegt auf der Veröffentlichung der Daten zur Luftqualität sowie auf der Eindringung in das emotionale Substrat durch die Musik und durch das Mitmachen. Silvia Hell (Bozen, 1983) konzentriert sich auf Skulptur, Fotografie, ortsspezifische Installationen, digitale Prozesse und interdisziplinäre Projekte. Ihr Interesse gilt der Analyse und Verarbeitung von Informationen und öffentlichen Daten aus verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, ein Spektrum von Werten in einer einzigen ästhetischen Form durch die Klarheit und Einfachheit einer visuellen Intuition zu vermitteln. http://silviahell.eu Nicola Ratti ist ein vielseitiger Musiker und Sounddesigner, der seit Jahren in verschiedenen experimentellen Feldern tätig ist. Seine Klangproduktion schafft Systeme, die aus Wiederholung und Expansion entstehen. Besonders wichtig für ihn ist die Konstruktion von Umgebungen, die in Bezug auf den Raum und die Architektur, die wir bewohnen, und die emotionale und wahrnehmungsbezogene Orientierung, die wir gewohnt sind, auszubalancieren. https://www.nicolaratti.com/ Frida Split ist eine 1979 in Italien geborene Forscherin, Multiinstrumentalistin und Lehrerin. Sie studierte Fagott am G. Rossini Konservatorium in Pesaro (2014). Sie ist Schülerin von Maestro Marco di Bari im Kompositionskurs an der Klavierakademie von Imola. Unter verschiedenen Kollaborationen spielte sie z. B. mit Chilly Gonzales in The Gonzervatory Projekt, (2019 Paris - 2020 Köln) mit Christian Scott beim Montreux Jazz Festival im Jahr 2020/21 und vielen mehr. Das Konzert wird audiovisuell aufgezeichnet. Ton: Attila Faravelli Wir danken der »Casa degli Artisti« in Mailand und Sclupet für ihre Gastfreundschaft und Unterstützung.
 
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