Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
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Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.
Auf der Suche nach der endlosen Säule (Drei Koffer) 2021 Seit einer Reise durch Rumänien Anfang 2000 ist Hans Schabus auf der Suche nach der endlosen Säule. Verschiedenste Projekte die das Motiv der Bewegung behandeln sind dieser Suche gewidmet. Das titelgebende Werk hatte Constantin Brancusi 1937 an den Karpatenausläufern, in Targu jiu, errichten lassen. Es ist Teil eines Kriegerdenkmals des 1. Weltkriegs. Die Säule verortet sich im Stillstand und verweist im Titel weit über sich selbst hinaus. Sie wird dadurch für Schabus zum Leitmotiv für Bewegung und die Überwindung des Meßbaren. Die Säule steht mit ihrer endlosen Behauptung für eine endlose Suche nach ihr. Sie steht für den Fortgang und für das Fortgehen, für das Verlassen eines Ortes und für das Unterwegs sein. Nach München wird Hans Schabus mit dem Zug anreisen – wir wissen nicht genau woher er kommt. Er wird drei Koffer mitbringen. Drei Koffer die erstmals 1998 für die performative Filmarbeit “100 laufmeter” verwendet wurden. Eine Hand trägt drei Koffer, nach und nach, einzeln die Straße entlang. Aus dem Bahnhof hinaus, einen Koffer hinstellen, zurückgehen, einen weiteren Koffer nach vorne tragen. Zurückgehen um Voranzukommen. Fortwährend. Immer alle Koffer im gefühlten Blick. Das Hin und Her des Trägers dynamisiert die Strecke. Sie ist fünfmal so lang. Einer Partitur gleich trägt Hans Schabus seine Töne in Position, hält sie fortlaufend in Bewegung. Die Koffer geben einander die Richtung vor. Sie stehen scheinbar alleingelassen neben der Straße, warten bis sie an der Reihe sind. Sie sind gekennzeichnet vom Verlangen getragen zu werden. Die Koffer sind foliert, den Umstand des Verschlossenseins verdringlichend. Das Private reibt sich an der Membran zum Öffentlichen. Die Strecke verläuft entlang der Sonnenstraße in Richtung Süden, wo sich in der Holzstraße mit dem Kunstraum München ein vorläufiges Ziel befindet. Über Nacht werden die Koffer dort eine Gruppe bilden um am nächsten Tag wieder auseinandergezogen zurück zum Bahnhof getragen zu werden, weiter auf einer Reise die nicht zu Ende geht. Hans Schabus wurde 1970 in Watschig / Österreich geboren und lebt in Wien. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildhauerei bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 unterrichtet er an der Universität für angewandte Kunst, wo er die Abteilung für Skulptur und Raum leitet. Hans Schabus zeigt seine Arbeiten seit 1992 im nationalen wie internationalen Kontext. Er wurde durch die Gestaltung des Österreichischen Pavillons an der 40. Biennale di Venezia im Jahr 2005 international bekannt.